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Robotik in der Gesellschaft

 In der Gesellschaft haben Roboter heute einen festen Stand, sind integriert und werden von den verschiedenen Kunstrichtungen immer wieder aufgegriffen. Im Grunde genommen ist ein Leben ohne Roboter seit Jahrzehnten undenkbar. Schon in der Antike gab es allerdings die Idee von einem künstlichen Menschen. In der Kunst gilt der Roboter als Mittel, das Verhältnis zwischen Maschinen und Menschen darzustellen. So haben Roboter in der Literatur eine lange Tradition, sie werden hier durch Magie erschaffen. Maschinenmenschen sind allerdings eine Idee der Neuzeit. Doch schon im 18. Jahrhundert finden sich in der Literatur interessante Beschreibungen für Automaten, die eine kunstvolle Steuerung und Mechanik besitzen.

Einen ganz besonderen Stellenwert haben Roboter natürlich in Filmen. Schon 1897 gab es den ersten Film, in dem es um einen Roboter ging, dieser Film ist heute allerdings verschollen. Anfang der 20er Jahre kamen dann verschiedenen Filme auf den Markt, in denen es um Automate ging. Selbst Industrieroboter haben den Weg auf die Kinoleinwände gefunden, so unter anderem in den Verfilmungen zu James Bond oder Tomb Raider. Die Bildende Kunst nahm in den 60er Jahren das Motiv des Roboters und der Automate auf und stellte ganz bewusst das Verhältnis von Menschen und Maschinen dar. In Österreich gibt es sogar eine Kunstvereinigung, die sich auf die Darstellung von Menschen und Maschinen sowie deren Zusammenleben spezialisiert hat.

Seit dem 20. Jahrhundert gehören Roboter zur Gesellschaft einfach dazu und sind nicht nur im Bereich der Science-Fiction-Filme ein bekanntes Thema. Nicht vergessen werden darf dabei auch die Musik. An erster Stelle ist die Band Kraftwerk zu nennen, die 1978 einen Hit mit dem Song "Die Roboter" landeten. Weitere bekannte Bands mit Songs über Roboter sind Styx, Das Modul oder Radiohead. Viele Künstler verfassen zwar keine direkten Songs über Roboter oder das Verhältnis von Menschen zu Robotern, sondern nehmen die Automate in ihre Videoclips zu den Songs auf.