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IWARD Projekt - Intelligent Robot Swarm for Attendance, Recognition, Cleaning and Delivery

Hinter der Bezeichnung IWARD verbirgt sich das intelligente Service-Roboter-Team für Krankenhäuser, welches momentan entwickelt wird. Damit soll das Krankenhauspersonal auf Dauer entlastet werden. Die Roboter kommunizieren über WLAN miteinander und sollen verschiedene Aufgaben übernehmen und bearbeiten können. Das Projekt ist von der Europäischen Union initiiert und gehört dem 6. Forschungsrahmenprogramm an, an dem sich verschiedene Länder beteiligen. Die Gesamtprojektleitung liegt in den Händen des Fraunhofer IAO.

Es geht bei der Projektumsetzung darum, einen modularen Ansatz zu verfolgen. Das heißt, dass austauschbare Hardwaremodule verwendet werden, mit denen die Roboter ausgerüstet werden können. Der Roboter kann damit unter Verwendung mehrerer Module gleichzeitig für verschiedene Aufgaben ausgestattet werden. Mensch und Roboter kommunizieren miteinander, entweder über Computer-Terminals, PDAs oder Touchscreens. Auch die Sprachinteraktion ist denkbar. Anfragen von Nutzern werden automatisch an das IWARD Roboterteam verteilt und dort verarbeitet.  Für die Nutzer in den Krankenhäusern gibt es sechs Aufgaben, die von den Robotern ausgeführt werden müssen: Medikamente sollen geliefert werden, es geht um die Bodenreinigung, um die Begleitung von Personen, um das Patrouillieren, das Erkennen von Notfallsituationen sowie um Videokonferenzen. Laser- und Ultrasonic-Sensoren steuern die Navigation der Roboter.

Für den Medikamententransport etwa steht ein Liefermodul bereit. Die Medikamente werden online bestellt und der Roboter holt diese aus der Apotheke. Das Modul ist mit einem gesicherten Schloss versehen. Patienten können unter Nutzung der RFID-Technologie begleitet werden, etwa vom Krankenzimmer zu Untersuchungsräumen. Bei der Bodenreinigung wird der Roboter zu einer gewünschten Zeit an eine Stelle bestellt und nimmt die Reinigung dort vor. Das Sicherheitspersonal der Krankenhäuser wird durch die Roboter unterstützt, indem diese Patrouillen übernehmen. Eindringlinge werden erkannt und es wird eine Meldung an das Sicherheitspersonal herausgegeben. Optische Erkennungsverfahren werden eingesetzt, damit die Krankenhausumgebung nach hilfebedürftigen Menschen abgesucht werden kann. So sollen gestürzte Personen gefunden werden können. Die Meldung über den Notfall geht automatisch an das Krankenhauspersonal.